Wissenschaftliche Studien
Untersuchungen zu L-Glycin und Schlaf sind zahlreich verfügbar, da diese Aminosäure in den letzten Jahren sowohl in den Neurowissenschaften als auch im Bereich der Nahrungsergänzungsmittel große Aufmerksamkeit erhalten hat.
Die meisten relevanten Studien sind in wissenschaftlichen Datenbanken wie PubMed, ResearchGate und Frontiers in Neurology zu finden. Nachfolgend findest du die wichtigsten Quellen und Erkenntnisse, auf denen die Wirkung von 5000 mg (sowie der in vielen Studien verwendeten Standarddosis von 3 Gramm) basiert.
1. Wo findest du diese Studien?
PubMed (NCBI): Suche nach Begriffen wie „Glycine ingestion sleep quality“ oder „Glycine subjective daytime performance“.
Journal of Sleep and Biological Rhythms: Hier wurden die wegweisenden japanischen Studien (unter anderem von Yamadera et al.) veröffentlicht, die zeigen, dass Glycin die Tiefschlafphase verbessert, ohne die Schlafarchitektur zu beeinträchtigen.
ResearchGate / Frontiers: Suche nach der Studie „The Effects of Glycine on Subjective Daytime Performance in Partially Sleep-Restricted Healthy Volunteers“
2. Wichtige wissenschaftliche Erkenntnisse
Aus diesen Studien ergeben sich einige zentrale Erkenntnisse:
Senkung der Körperkerntemperatur. Untersuchungen (unter anderem von Kawai et al.) zeigen, dass Glycin die Blutgefäße in der Haut erweitert und dadurch die Körperkerntemperatur senkt. Dies ist ein wichtiges biologisches Signal für den Körper, um den Schlaf einzuleiten.
Schnelleres Einschlafen. Studien mit Polysomnographie (Schlafmessungen mittels Hirnstromaufzeichnung) zeigen, dass Probanden nach der Einnahme von Glycin schneller die Tiefschlafphase (Slow-Wave Sleep) erreichen.
Höhere Leistungsfähigkeit am Tag. Eine Studie mit Personen, die nur fünf Stunden Schlaf erhalten hatten, zeigte, dass Teilnehmer nach der Einnahme von Glycin am folgenden Tag deutlich weniger Müdigkeit verspürten und bei Gedächtnistests bessere Ergebnisse erzielten als die Placebo-Gruppe.
3. Warum 5000 mg?
In den meisten klinischen Studien wurde eine Dosierung von 3 Gramm (3000 mg) verwendet. Die Dosierung von 5000 mg liegt deutlich darüber und wird in der Fachliteratur häufig als optimale Menge betrachtet, um die positiven Effekte auf die Schlafqualität sowie die Unterstützung der Insulinsensitivität und der Kollagenbildung zu maximieren.

